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<title>Partisan</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Partisan</span></h1>
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<p>Ein <b>Partisan</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">italienisch</a></span> <span lang="it-Latn" style="font-style:italic">partigiano</span> „Parteigänger“) ist ein <a href="Waffe" title="Waffe">bewaffneter</a> Kämpfer, der nicht zu den regulären <a href="Streitkr%C3%A4fte" title="Streitkräfte">Streitkräften</a> eines <a href="Staat" title="Staat">Staates</a> gehört. Die Bezeichnung <a href="Guerilla" title="Guerilla">Guerilla</a> bezieht sich auf <a href="Widerstandsk%C3%A4mpfer" title="Widerstandskämpfer">Widerstandskämpfer</a> seit den <a href="Napoleonische_Kriege_auf_der_Iberischen_Halbinsel" title="Napoleonische Kriege auf der Iberischen Halbinsel">Napoleonischen Feldzügen auf der Iberischen Halbinsel</a> und in anderen Weltteilen im spanischen Sprachraum.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition">Definition</h2></div>
<p>Partisanen führen Kampfhandlungen in einem Gebiet durch, in dem eine andere reguläre Gewalt (Armee oder Polizei des eigenen oder eines fremden Staates oder zivile Verwaltung) offiziell den Herrschaftsanspruch erhebt. Partisanen kämpfen meist nur innerhalb ihres eigenen Staatsgebietes, aber nicht immer regional, wie sich im <a href="Napoleonische_Kriege_auf_der_Iberischen_Halbinsel" title="Napoleonische Kriege auf der Iberischen Halbinsel">Spanischen Unabhängigkeitskrieg</a> von 1808 bis 1812 mit der Entstehung der <a href="Guerilla" title="Guerilla">Guerilla</a>, im <a href="Russlandfeldzug_1812" title="Russlandfeldzug 1812">Russlandfeldzug 1812</a>, im <a href="Spanischer_B%C3%BCrgerkrieg" title="Spanischer Bürgerkrieg">Spanischen Bürgerkrieg</a>, im <a href="Deutsch-Sowjetischer_Krieg" title="Deutsch-Sowjetischer Krieg">Deutsch-Sowjetischen Krieg</a>, bei den <a href="Titopartisanen" class="mw-redirect" title="Titopartisanen">Titopartisanen</a> oder bei <a href="Mao_Zedong" title="Mao Zedong">Mao Zedong</a> zeigte. Partisanen gibt es sowohl in <a href="B%C3%BCrgerkrieg" title="Bürgerkrieg">Bürgerkriegen</a> und innerstaatlichen Konflikten als auch als Teil einer <a href="Widerstandsbewegung" class="mw-redirect" title="Widerstandsbewegung">Widerstandsbewegung</a> gegen Eroberer, Besatzer oder <a href="Kolonialismus" title="Kolonialismus">Kolonialisten</a>. Bereits 1785 veröffentlichte <a href="Johann_von_Ewald" title="Johann von Ewald">Johann von Ewald</a> in Kassel seine <i>Abhandlung über den kleinen Krieg</i>, welche auf seinen Erfahrungen mit den Aufständischen in den nordamerikanischen Kolonien beruhte.
</p><p>Partisanen sind im Allgemeinen nur mit leichten Waffen ausgerüstet. Zu ihren Kampfmethoden zählen <a href="Sabotage" title="Sabotage">Sabotage</a>, <a href="Spionage" title="Spionage">Spionage</a>, Angriffe auf kleinere militärische Verbände des Feindes und Bekämpfung von <a href="Kollaboration" title="Kollaboration">Kollaborateuren</a>. Sie operieren meistens aus der Deckung einer <a href="Zivilbev%C3%B6lkerung" class="mw-redirect" title="Zivilbevölkerung">Zivilbevölkerung</a> heraus, binden reguläre Truppen und sind nur schwer greifbar, insbesondere aufgrund ihrer oft genauen Ortskenntnis und der Möglichkeit, in der Bevölkerung unterzutauchen.
</p><p>Aus militärischer Sicht werden die Begriffe <i>Partisan</i> und <i><a href="Guerilla" title="Guerilla">Guerillero</a></i> oft <a href="Synonym" title="Synonym">synonym</a> verwendet. Die Widerstandskämpfer in den von den <a href="Achsenm%C3%A4chte" title="Achsenmächte">Achsenmächten</a> im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> besetzten europäischen Ländern werden gewöhnlich als Partisanen bezeichnet, die Befreiungskämpfer antikolonialer Bewegungen in der Regel als Guerilleros.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtlicher_Status">Rechtlicher Status</h2></div>
<p>Einen eigenen rechtlichen Status für den <i>Partisanen</i> kennt das Völkerrecht nicht.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der <a href="Haager_Landkriegsordnung" title="Haager Landkriegsordnung">Haager Landkriegsordnung</a> galten vier Mindestkriterien, um den Status als <a href="Kombattant" title="Kombattant">Kombattant</a> zu begründen und damit einerseits zu Kriegshandlungen berechtigt zu sein und andererseits im Fall der Gefangennahme den Status als <a href="Kriegsgefangener" title="Kriegsgefangener">Kriegsgefangener</a> zu genießen:<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li>Uniformierung,</li>
<li>offenes Tragen der Waffen,</li>
<li>Kriegführung nach Brauch,</li>
<li>feste Strukturen.</li></ol>
<p>In den beiden Zusatzprotokollen vom 8. Juni 1977 zu den <a href="Genfer_Konventionen" title="Genfer Konventionen">Genfer Konventionen</a> von 1949 wurden diese Anforderungen verändert, so dass allein das offene Tragen der Waffen beim militärischen Aufmarsch und Angriff ausreicht, um als Kombattant zu gelten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Personen, die die genannten Kriterien nicht erfüllen, sich aber dennoch an Kampfhandlungen beteiligen, genießen trotzdem den im Protokoll&nbsp;I, Art.&nbsp;75 festgelegten Schutz, etwa vor vorsätzlicher Tötung, Folter o.&nbsp;Ä. Sie tragen jedoch die Verantwortung für Straftaten, die sie begangen haben, nach den zum Tatzeitpunkt geltenden Gesetzen. Dabei ist es notwendig, die Person auf frischer Tat zu ertappen: Ein Partisan, der zwar gegen die oben genannten Kriterien verstoßen hat, aber erst nach erfolgreich verübter Tat in die Hände des Feindes fällt, verliert dadurch seinen Status nicht (<i>riskante Kriegführung</i>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Entwicklung">Historische Entwicklung</h3></div>
<p>Die <a href="Haager_Landkriegsordnung" title="Haager Landkriegsordnung">Haager Landkriegsordnung</a> (LKO) von 1907 hat in Anlehnung an die <a href="Francs-tireurs" title="Francs-tireurs">Francs-tireurs</a> (französische Freischärler des <a href="Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg" title="Deutsch-Französischer Krieg">Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71</a>) einen Kompromiss gesucht: Als Bedingung dafür, dass der improvisierte Krieger mit improvisierter Uniform als Kombattant im völkerrechtlichen Sinne anerkannt wird, verlangt die LKO verantwortliche Vorgesetzte, ein weithin sichtbares Abzeichen und offenes Tragen von Waffen.
</p><p>Die LKO von 1907 wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die vier <a href="Genfer_Konventionen" title="Genfer Konventionen">Genfer Konventionen</a> (12. August) von 1949 weitergeführt. Auch einige Facetten des Partisanen wurden nun den regulären Kämpfern gleichgestellt und haben deren Rechte. Handelt eine der beiden Parteien gegen dieses im Kriegsrecht definierte Angriffsverbot, tritt nach üblicher Sicht das Recht auf Selbstverteidigung an seine Stelle. Werden Soldaten also von Nichtkombattanten angegriffen, dürfen sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Waffen zurückschlagen&nbsp;– gegebenenfalls zum Schaden unbeteiligter Zivilisten (<a href="Kollateralschaden" class="mw-redirect" title="Kollateralschaden">Kollateralschaden</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Widerstandspflicht">Widerstandspflicht</h3></div>
<p>In einigen Staaten, etwa den <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlanden</a> oder <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a>, besteht die Ansicht, dass im Falle eines <a href="Angriffskrieg" title="Angriffskrieg">Angriffskriegs</a>, da dieser dem <a href="V%C3%B6lkerrecht" title="Völkerrecht">Völkerrecht</a> widerspricht, eine <a href="Widerstand_(Politik)" title="Widerstand (Politik)">Widerstandspflicht</a> gegen die illegale <a href="Okkupation" title="Okkupation">Besetzung</a> bestehe. Entsprechend wären Angehörige der Widerstandsbewegung als Kombattanten zu behandeln, wenn sie die entsprechenden Kriterien erfüllen. Die Erschießung von Angehörigen der belgischen Armée secrète oder der niederländischen <a href="Binnenlandse_Strijdkrachten" title="Binnenlandse Strijdkrachten">Binnenlandse Strijdkrachten</a> wurde daher als Mord gewertet, ebenso die von Angehörigen der <a href="Forces_fran%C3%A7aises_de_l%E2%80%99int%C3%A9rieur" title="Forces françaises de l’intérieur">Forces françaises de l’intérieur</a>, die bei der Befreiung Frankreichs auf der Seite der Alliierten kämpften (Bauer-Fall; <a href="Hanns_Albin_Rauter" title="Hanns Albin Rauter">Rauter</a>-Fall).
</p><p>In der Verteidigungsdoktrin der <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Roten Armee</a> war der Partisanenkampf bis Mitte der 1930er Jahre fest eingeplant. In der jugoslawischen Armee wurde der Partisanenkampf nach <a href="1945" title="1945">1945</a> zur Hauptstrategie erhoben, und die französische Résistance sah auch den Kampf gegen Kollaborateure als ihre Aufgabe an. Auch in Italien (<a href="Resistenza" title="Resistenza">Resistenza</a>) und in Griechenland (<a href="Andartis" title="Andartis">Andartis</a>, <a href="ELAS" title="ELAS">ELAS</a>, <a href="Demokratische_Armee_Griechenlands" title="Demokratische Armee Griechenlands">DSE</a>) spielten im Widerstand gegen die deutsche Besatzung und im <a href="Griechischer_B%C3%BCrgerkrieg" title="Griechischer Bürgerkrieg">Griechischen Bürgerkrieg</a> Partisanen eine entscheidende Rolle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Partisanenbekämpfung_im_Zweiten_Weltkrieg"><span id="Partisanenbek.C3.A4mpfung_im_Zweiten_Weltkrieg"></span>Partisanenbekämpfung im Zweiten Weltkrieg</h2></div>



<p>Einheiten von <a href="SS-Einsatzgruppen" class="mw-redirect" title="SS-Einsatzgruppen">SS-Einsatzgruppen</a>, <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a> und <a href="Ordnungspolizei" title="Ordnungspolizei">Ordnungspolizei</a> verübten zahlreiche <a href="Massaker" title="Massaker">Massaker</a> an der Zivilbevölkerung bei der Bekämpfung tatsächlicher oder vermeintlicher Partisanen (euphemistisch <i>Bandenbekämpfung</i> genannt). Der Partisanenkrieg in der Sowjetunion kostete etwa eine halbe Million Menschenleben und zählt zu den größten <a href="Verbrechen_der_Wehrmacht#Partisanenbekämpfung" title="Verbrechen der Wehrmacht">Verbrechen der Wehrmacht</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Bandenbekämpfung“_im_Osten"><span id=".E2.80.9EBandenbek.C3.A4mpfung.E2.80.9C_im_Osten"></span>„Bandenbekämpfung“ im Osten</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Weisung_Nr._46" title="Weisung Nr. 46">Weisung Nr. 46</a></i></div>
<p>Die Grundlage für das Vorgehen gegen die <a href="Sowjetische_Partisanen" title="Sowjetische Partisanen">sowjetischen Partisanen</a> schuf dafür der <i><a href="Kriegsgerichtsbarkeitserlass" title="Kriegsgerichtsbarkeitserlass">Kriegsgerichtsbarkeitserlass</a> Barbarossa</i>, der am 14. Mai 1941 vom <a href="OKW" class="mw-redirect" title="OKW">OKW</a> erlassen und von Generalfeldmarschall <a href="Wilhelm_Keitel" title="Wilhelm Keitel">Wilhelm Keitel</a> unterzeichnet wurde. Dieser sah vor, <a href="Freisch%C3%A4rler" class="mw-redirect" title="Freischärler">Freischärler</a> „durch die Truppe im Kampf oder auf der Flucht schonungslos zu erledigen“, auch „alle anderen Angriffe feindlicher Zivilpersonen […] auf der Stelle mit den äußersten Mitteln bis zur Vernichtung des Angreifers niederzumachen“. Bis zum Kriegsgerichtsbarkeitserlass waren in den deutschen Vorschriften und Gesetzen gegen Freischärler kriegsgerichtliche Verfahren vorgesehen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Erlass ermöglichte es nun, unter dem Vorwand der Partisanenbekämpfung (damaliger Begriff <i><a href="Bandenkampfabzeichen" title="Bandenkampfabzeichen">Bandenkampf</a></i>) einen <a href="Kriegsv%C3%B6lkerrecht" title="Kriegsvölkerrecht">völkerrechtswidrigen</a> <a href="Vernichtungskrieg" title="Vernichtungskrieg">Vernichtungskrieg</a> zu führen. Er setzte an die Stelle der herkömmlichen Militärjustiz über die Zivilbevölkerung die „sofortige Selbsthilfe“ in Form der Selbstjustiz der Truppe. Zugleich wurde den deutschen Soldaten in diesem Erlass Straffreiheit für <a href="Kriegsverbrechen" title="Kriegsverbrechen">Kriegsverbrechen</a> im Laufe des Angriffs auf die Sowjetunion zugesagt. Die Partisanen selbst setzten sich allerdings durch ihre Verbundenheit zu der Sowjetunion für eine ähnliche Vorgehensweise ein, welche im historischen Kontext nicht außer Acht zu lassen ist (siehe <a href="Stalinsche_S%C3%A4uberungen" title="Stalinsche Säuberungen">Stalinsche Säuberungen</a>).
</p><p>Dass die Partisanenbekämpfung schon 1941 auch als ein willkommener Vorwand für die Ausrottungspolitik gesehen wurde, belegt folgende Aussage Hitlers aus einer geheimen Besprechung mit führenden NS-Größen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Russen haben jetzt einen Befehl zum Partisanenkrieg hinter unserer Front gegeben. Dieser Partisanenkrieg hat auch wieder seinen Vorteil: er gibt uns die Möglichkeit, auszurotten, was sich gegen uns stellt.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>

<p>In der Folge wurden insbesondere Juden als „Partisanen“ ermordet. Am 8. Juli 1941 äußerte <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a> bei einer Besprechung mit SS- und Polizeioffizieren in <a href="Bia%C5%82ystok" title="Białystok">Białystok</a>, dass „grundsätzlich jeder Jude als Partisan anzusehen“ sei.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab 1942 wurde der Widerstand der sowjetischen Partisanenarmee hinter den deutschen Linien zunehmend zu einer ernsthaften Bedrohung für die Wehrmacht, da er vor dem Krieg in den Planungen nicht berücksichtigt worden war und lange unterschätzt wurde. Der Kampf zwischen Wehrmacht und Partisanen wurde ab 1942 von beiden Seiten mit unerbittlicher Härte und verbrecherischen Handlungen gegen den Gegner sowie die Zivilbevölkerung geführt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Wehrmacht überschritt den ohnehin schon relativ weiten Spielraum der legalen Partisanenbekämpfung häufig in exzessiver und somit verbrecherischer Weise. Nicht nur tatsächliche Partisanen, auch vorgebliche „Partisanenhelfer“ und „Partisanenverdächtige“ wurden wahllos getötet, oft ohne jegliche Untersuchung oder Beweise.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Partisanenbekämpfung betraf zunehmend mit der Partisanentätigkeit in keinem Zusammenhang stehende Personen, Ortschaften, und Bevölkerungsgruppen. Die jüdische Bevölkerung wurde pauschal mit „dem Partisan“ gleichgesetzt bzw. als dessen Helfer eingestuft und ermordet. Ferner ist anzumerken, dass trotz Stalins Aufruf zum Partisanenkampf vom 3. Juli 1941 selbiger lange nicht in Schwung kam und es sich bei im rückwärtigen Heeresgebiet aufhaltenden Rotarmisten meist um unorganisierte Soldaten handelte, welche sich oft nur aus Angst vor den Deutschen versteckten. In Hinsicht auf die „Bekämpfung“ dieser Personen spricht <a href="Hannes_Heer" title="Hannes Heer">Hannes Heer</a> für den Zeitraum 1941 bis 1942 sogar von einem „Partisanenkampf ohne Partisanen“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt wird die Zahl der Menschen, die bei der deutschen Partisanenbekämpfung ermordet wurden, auf 345.000 geschätzt. Wenig mehr als 10 Prozent davon sollen tatsächlich Partisanen gewesen sein. 142.000 Menschen, darunter 14.000 Juden, wurden allein bei 55 Großaktionen getötet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese 55 Großaktionen lagen allesamt auf dem Gebiet des deutsch besetzten Weißrussland, bei denen es vordergründig darum ging, der Partisanentätigkeit durch Verwüstung des Hinterlandes die Grundlage zu entziehen. Dabei war die Vernichtung der Zivilbevölkerung von vornherein eingeplant. Die beiden schlimmsten dieser Vernichtungsaktionen waren das im Februar 1943 durchgeführte <a href="Unternehmen_Hornung" title="Unternehmen Hornung">Unternehmen Hornung</a> und das drei Monate später erfolgte <a href="Unternehmen_Cottbus" title="Unternehmen Cottbus">Unternehmen Cottbus</a>. Alleine schon die erstgenannte Aktion brachte über 12.000 Menschen, darunter 3300 Juden, den Tod, während die Zahl der Todesopfer der deutschen Truppen bei dieser sog. Partisanenbekämpfung marginal blieb.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So wurde in den <a href="Einsatzgruppen-Meldungen" title="Einsatzgruppen-Meldungen">Meldungen aus den besetzten Ostgebieten</a> Nr.&nbsp;46 vom 19. Juni 1943 für das Unternehmen Hornung zwei deutsche Tote und 27 „fremdvölkische“ Tote, Angehörige der sog. <a href="Schutzmannschaft_(Nationalsozialismus)" title="Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)">Schutzmannschaften</a>, die auf deutscher Seite eingesetzt wurden, gezählt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Oberkommando_der_Wehrmacht" title="Oberkommando der Wehrmacht">Oberkommando der Wehrmacht</a> gab am 6. Mai 1944 das Merkblatt 69/2 <i>Bandenbekämpfung</i> heraus, das u.&nbsp;a. von den Operationsabteilungen der Generalstäbe des Heeres und der Luftwaffe, den Abteilungen <a href="Fremde_Heere_Ost" title="Fremde Heere Ost">Fremde Heere Ost</a> und <a href="Fremde_Heere_West" title="Fremde Heere West">Fremde Heere West</a>, der <a href="Amt_Ausland/Abwehr" title="Amt Ausland/Abwehr">Abwehr</a> und mutmaßlich auch der <a href="Waffen-SS" title="Waffen-SS">Waffen-SS</a> entwickelt worden war. Dieses <a href="Handbuch" title="Handbuch">Handbuch</a> kam aufgrund der veränderten Kriegslage zwar kaum noch zur Anwendung, spielte aber eine bedeutende Rolle im <a href="Diskurs" title="Diskurs">Diskurs</a> über <a href="Strategie_(Milit%C3%A4r)" title="Strategie (Militär)">Strategie</a> und <a href="Taktik_(Milit%C3%A4r)" title="Taktik (Militär)">Taktik</a> im <a href="Guerillakrieg" class="mw-redirect" title="Guerillakrieg">Guerillakrieg</a> in der Frühzeit des <a href="Kalter_Krieg" title="Kalter Krieg">Kalten Krieges</a>. Es wurde 1956 im Auszug von den britischen Offizieren C.&nbsp;Aubrey Dixon und <a href="Otto_Heilbrunn" title="Otto Heilbrunn">Otto Heilbrunn</a> in ihrem Werk <i>Partisanen. Strategie und Taktik des Guerillakrieges</i><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Anhang veröffentlicht. 2016 edierte der ehemalige Chefhistoriker des <a href="United_States_Marine_Corps" title="United States Marine Corps">United States Marine Corps</a>, Charles D. Melson, das Merkblatt vollständig in englischer Übersetzung unter dem Titel <i>Fighting the guerilla bands</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Partisanenkrieg_in_Jugoslawien">Partisanenkrieg in Jugoslawien</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Jugoslawischer_Kriegsschauplatz" title="Jugoslawischer Kriegsschauplatz">Jugoslawischer Kriegsschauplatz</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Italienische_Partisanenbekämpfung_auf_dem_Balkan"><span id="Italienische_Partisanenbek.C3.A4mpfung_auf_dem_Balkan"></span>Italienische Partisanenbekämpfung auf dem Balkan</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Circular_C3" title="Circular C3">Circular C3</a></i></div>
<p>Gegen die jugoslawischen Untergrundbewegungen wandte Italien gemäß dem <a href="Circular_C3" title="Circular C3">Circular C3</a> vom März 1942 die Strategie der <a href="Verbrannte_Erde" title="Verbrannte Erde">verbrannten Erde</a>, der <a href="Ethnische_S%C3%A4uberung" title="Ethnische Säuberung">ethnischen Säuberungen</a>, der Masseninternierung in <a href="Italienische_Konzentrationslager" title="Italienische Konzentrationslager">italienische Konzentrationslager</a>, der Geiselnahme und Geiselerschießung angewendet. In <a href="K%C3%B6nigreich_Albanien" title="Königreich Albanien">Albanien</a>, <a href="Nordmazedonien" title="Nordmazedonien">Mazedonien</a> und <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a> wurde von den italienischen Streitkräften nach diesem Paradigma ähnlich verfahren.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beurteilung_durch_die_deutsche_Nachkriegsjustiz">Beurteilung durch die deutsche Nachkriegsjustiz</h3></div>
<p>Vergeltungsaktionen wurden zur Tatzeit unter Berücksichtigung von Kriegsvölkerrecht als gewohnheitsrechtlich erlaubt angesehen, selbst mit einer „Repressalquote“ von zehn zu eins.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Ausarbeitung zu <i>Geisel- und Partisanentötungen im Zweiten Weltkrieg</i> der <a href="Zentrale_Stelle_der_Landesjustizverwaltungen_zur_Aufkl%C3%A4rung_nationalsozialistischer_Verbrechen" title="Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen">Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen</a> aus dem Jahr 1968 machte eine Strafverfolgung fast unmöglich.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach geläuterter Auffassung des <a href="Bundesgerichtshof" title="Bundesgerichtshof">Bundesgerichtshofs</a> ist die Erschießung einer Vielzahl wehrloser, an dem mit einer „Vergeltungsaktion“ zu ahndenden Geschehen individuell nicht unmittelbar beteiligter Personen ohne wie auch immer geartete Aburteilung als derart menschenverachtend einzustufen, dass sie nur als rechtswidrig zu werten ist.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Berufung auf einen entschuldigenden <a href="Befehlsnotstand" title="Befehlsnotstand">Befehlsnotstand</a> nach §&nbsp;47 <a href="Milit%C3%A4r-Strafgesetzbuch_f%C3%BCr_das_Deutsche_Reich" title="Militär-Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich">Militärstrafgesetzbuch</a> (MStGB) komme bei einem offensichtlich verbrecherischen Befehl nicht in Betracht, wenn der Angeklagte diese Sachlage auch positiv erkannte (<a href="Handeln_auf_Befehl" title="Handeln auf Befehl">Handeln auf Befehl</a>). Eine Verurteilung wegen Mordes setzt jedoch auch die Feststellung der subjektiven Voraussetzungen eines <a href="Mord_(Deutschland)#Mordmerkmale" title="Mord (Deutschland)">Mordmerkmals</a> wie Grausamkeit oder niedrige Beweggründe voraus.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele">Beispiele</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Organisierte_Partisanengruppen">Organisierte Partisanengruppen</h3></div>
<ul><li><a href="Sowjetische_Partisanen" title="Sowjetische Partisanen">Sowjetische Partisanen</a> mit dem <a href="Zentraler_Stab_der_sowjetischen_Partisanenbewegung" title="Zentraler Stab der sowjetischen Partisanenbewegung">Zentralen Stab der sowjetischen Partisanenbewegung</a></li>
<li>die <a href="Polnische_Heimatarmee" title="Polnische Heimatarmee">Polnische Heimatarmee</a></li>
<li>die <a href="J%C3%BCdische_Kampforganisation" title="Jüdische Kampforganisation">Jüdische Kampforganisation</a> (polnisch <i>Żydowska Organizacja Bojowa</i>, ŻOB) im <a href="Warschauer_Ghetto" title="Warschauer Ghetto">Warschauer Ghetto</a></li>
<li>die <a href="Fareinikte_Partisaner_Organisatzije" title="Fareinikte Partisaner Organisatzije">Fareinikte Partisaner Organisatzije</a>, eine jüdische Widerstandsgruppe gegen die deutsche Besatzungsmacht im heutigen Litauen</li>
<li><a href="Bielski-Partisanen" title="Bielski-Partisanen">Bielski-Partisanen</a></li>
<li>die <a href="R%C3%A9sistance" title="Résistance">Résistance</a> Frankreich</li>
<li>die <a href="Resistenza" title="Resistenza">Resistenza</a> Italien</li>
<li>die <a href="%C3%96sterreichische_Freiheitsfront" title="Österreichische Freiheitsfront">Österreichische Freiheitsfront</a> im besetzten Belgien</li>
<li><a href="Jugoslawische_Partisanen" class="mw-redirect" title="Jugoslawische Partisanen">Jugoslawische Partisanen</a> (Tito-Partisanen)</li>
<li>Griechenland
<ul><li>Nationale Befreiungsfront EAM und Griechische Volksbefreiungsarmee <a href="ELAS" title="ELAS">ELAS</a></li>
<li><a href="Andarten" class="mw-redirect" title="Andarten">Andarten</a> auf Kreta</li>
<li><a href="EKKA" title="EKKA">EKKA</a> in Mittelgriechenland</li>
<li>rechtsnationale und <a href="Royalismus" class="mw-redirect" title="Royalismus">royalistische</a> Widerstandsgruppen</li></ul></li>
<li>„<a href="Waldbr%C3%BCder" title="Waldbrüder">Waldbrüder</a>“ im <a href="Baltikum" title="Baltikum">Baltikum</a>, v.&nbsp;a. <a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a>, gegen die <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> (bis ca. 1953)</li>
<li>„<a href="Versto%C3%9Fene_Soldaten" title="Verstoßene Soldaten">Verstoßene Soldaten</a>“ in <a href="Ostpolen" class="mw-redirect" title="Ostpolen">Ostpolen</a> und „Curzon-Polen“ während des Zweiten Weltkriegs und kurz nach dem Krieg</li>
<li><a href="Ukrajinska_Powstanska_Armija" class="mw-redirect" title="Ukrajinska Powstanska Armija">Ukrajinska Powstanska Armija</a> in der Ukraine 1941–1953</li>
<li><a href="Peschmerga" title="Peschmerga">Peschmerga</a>, Kurden im Irak (ehemals)</li>
<li><a href="PKK" class="mw-redirect" title="PKK">PKK</a>, Kurden in der Türkei</li>
<li><a href="Volksverteidigungseinheiten" title="Volksverteidigungseinheiten">Volksverteidigungseinheiten</a> YPG</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bekannte_Einzelpersonen">Bekannte Einzelpersonen</h3></div>
<ul><li><a href="Stjepan_Filipovi%C4%87" title="Stjepan Filipović">Stjepan Filipović</a> (1916–1942), in Jugoslawien</li>
<li><a href="Georgios_Grivas" title="Georgios Grivas">Georgios Grivas</a> (<a href="EOKA" title="EOKA">EOKA</a>) (1898–1974), auf <a href="Zypern" title="Zypern">Zypern</a></li>
<li><a href="Tadeusz_Komorowski" title="Tadeusz Komorowski">Tadeusz Komorowski</a> (1895–1966), in Polen</li>
<li><a href="Mordechaj_Anielewicz" title="Mordechaj Anielewicz">Mordechaj Anielewicz</a> (1919–1943), in Polen</li>
<li><a href="Peter_Gingold" title="Peter Gingold">Peter Gingold</a> (1916–2006), in Frankreich und Italien</li>
<li><a href="Georges_Canguilhem" title="Georges Canguilhem">Georges Canguilhem</a> (1904–1995), in Frankreich</li>
<li><a href="Edgar_Morin" title="Edgar Morin">Edgar Morin</a> (* 1921), in Frankreich</li>
<li><a href="Jean_Zay" title="Jean Zay">Jean Zay</a> (1904–1944), in Frankreich</li>
<li><a href="Josip_Broz_Tito" title="Josip Broz Tito">Josip Broz</a>, genannt <i>Tito</i>, (1892–1980), in Jugoslawien</li>
<li><a href="Milovan_%C4%90ilas" title="Milovan Đilas">Milovan Đilas</a> (1911–1995), in Jugoslawien</li>
<li><a href="Sandro_Pertini" title="Sandro Pertini">Sandro Pertini</a> (1896–1990), in Italien</li>
<li><a href="Falk_Harnack" title="Falk Harnack">Falk Harnack</a> (1913–1991), in Griechenland</li>
<li><a href="Soja_Anatoljewna_Kosmodemjanskaja" title="Soja Anatoljewna Kosmodemjanskaja">Soja Anatoljewna Kosmodemjanskaja</a> (1923–1941), in der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a></li>
<li><a href="Wolfgang_Abendroth" title="Wolfgang Abendroth">Wolfgang Abendroth</a> (1906–1985), in Griechenland</li>
<li><a href="Ernesto_Che_Guevara" class="mw-redirect" title="Ernesto Che Guevara">Ernesto Che Guevara</a> (1928–1967), in <a href="Kuba" title="Kuba">Kuba</a>, <a href="Demokratische_Republik_Kongo" title="Demokratische Republik Kongo">Demokratische Republik Kongo</a>, <a href="Bolivien" title="Bolivien">Bolivien</a></li>
<li><a href="Ahmad_Schah_Massoud" title="Ahmad Schah Massoud">Ahmad Schah Massoud</a> (1953–2001), in Afghanistan</li>
<li><a href="Andreas_Hofer" title="Andreas Hofer">Andreas Hofer</a> (1767–1810), in Österreich</li>
<li><a href="%C4%B0brahim_Kaypakkaya" title="İbrahim Kaypakkaya">İbrahim Kaypakkaya</a> (1949–1973), in der Türkei (TIKKO)</li>
<li><a href="Augusto_C%C3%A9sar_Sandino" title="Augusto César Sandino">Augusto César Sandino</a> (1895–1934), in <a href="Nicaragua" title="Nicaragua">Nicaragua</a></li>
<li><a href="Max_Bair" title="Max Bair">Max Bair</a> (1917–2000), in Österreich, Spanien und Jugoslawien</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="FM_3-24_Counterinsurgency" title="FM 3-24 Counterinsurgency">FM 3–24 Counterinsurgency</a></li>
<li><a href="Asymmetrische_Kriegf%C3%BChrung" title="Asymmetrische Kriegführung">Asymmetrische Kriegführung</a> und <a href="Konflikt_niedriger_Intensit%C3%A4t" title="Konflikt niedriger Intensität">Konflikt niedriger Intensität</a></li>
<li><a href="Verdeckter_Kampf" title="Verdeckter Kampf">Verdeckter Kampf</a></li>
<li><a href="Jagdkampf" title="Jagdkampf">Jagdkampf</a> und <a href="Jagdkommando" title="Jagdkommando">Jagdkommando</a></li>
<li><a href="Guerilla" title="Guerilla">Guerilla</a></li>
<li><a href="Frank_Kitson" title="Frank Kitson">Frank Kitson</a></li>
<li><a href="Theorie_des_Partisanen" title="Theorie des Partisanen">Theorie des Partisanen</a> (Carl Schmitt, 1963)</li>
<li><a href="Der_totale_Widerstand" title="Der totale Widerstand">Der totale Widerstand</a> (Hans von Dach, Schweiz 1957)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kunst_und_Literatur">Kunst und Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Liedgut">Liedgut</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Bella_ciao" title="Bella ciao">Bella ciao</a></i></div>
<p>Als Lied der Partisanenbewegung ist insbesondere das Lied der <a href="Resistenza" title="Resistenza">italienischen Partisanen</a> <i>Bella Ciao</i> bzw. <i>O partigiano</i> bekannt. Die überlieferten Texte fanden – ursprünglich in italienischer und später in deutscher Sprache – nach 1945 internationale Verbreitung. Sie wurden in politisch engagierten Kreisen, aber auch über Liederbücher wie <a href="Der_Zupfgeigenhansl" title="Der Zupfgeigenhansl">Der Zupfgeigenhansl</a> verbreitet und aufgenommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Quellen">Historische Quellen</h3></div>
<ul><li>Heinz Boberach (Hrsg.): <i>Regimekritik, Widerstand und Verfolgung in Deutschland und den besetzten Gebieten. Meldungen und Berichte aus dem Geheimen Staatspolizeiamt, dem SD-Hauptamt der SS und dem Reichssicherheitshauptamt 1933–1945.</i> Erschließungsband zur Mikrofiche-Edition. K.G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-34418-X (Dokumentation).</li>
<li>Andreas Emmerich: <i>Der Partheygänger im Kriege oder der Nutzen eines Corps leichter Truppen für eine Armee</i>, 1789, unter Herzog <a href="Ferdinand_von_Braunschweig" class="mw-redirect" title="Ferdinand von Braunschweig">Ferdinand von Braunschweig</a> im <a href="Siebenj%C3%A4hriger_Krieg" title="Siebenjähriger Krieg">Siebenjährigen Krieg</a> und im <a href="Amerikanischer_Unabh%C3%A4ngigkeitskrieg" title="Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg">Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg</a> auf englischer Seite. Englischer Originaltext: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.loyalamericanregiment.org/The%20Partisan%20in%20War.pdf"><i>The Partisan in War</i></a> (PDF; 388&nbsp;kB); <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ub.uni-bielefeld.de/cgi-bin/neubutton.cgi?pfad=/diglib/aufkl/adb/254925&amp;seite=00000599.TIF">Rezension</a>.</li>
<li>Merkblatt 18/2 des Oberkommandos des Heeres – Vorläufige Richtlinien für Sicherungsmaßnahmen der Truppentransporte und Urlauberzüge in bandengefährdeten Gebieten – 15. April 1943. ISBN 978-3-7504-3242-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Forschung">Historische Forschung</h3></div>
<ul><li>John Arquilla: <i>Insurgents, raiders, and bandits. How masters of irregular warfare have shaped our world.</i> Chicago (Ivan R. Dee) 2011, ISBN 978-1-56663-832-6.</li>
<li>Johannes Spohr: <i>Die Ukraine 1943/44. Loyalitäten und Gewalt im Kontext der Kriegswende.</i> Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-600-6, S.&nbsp;213–236, 270–328.</li>
<li>Sebastian Buciak (Hrsg.): <i>Asymmetrische Konflikte im Spiegel der Zeit</i>. Verlag Dr. Köster, Berlin 2008, ISBN 3-89574-669-X.</li>
<li><a href="Christian_Fleck" title="Christian Fleck">Christian Fleck</a>: <i>Koralmpartisanen – Über abweichende Karrieren politisch motivierter Widerstandskämpfer.</i> <a href="Ludwig-Boltzmann-Institut" class="mw-redirect" title="Ludwig-Boltzmann-Institut">Ludwig-Boltzmann-Institut</a> für Historische Sozialwissenschaft, <i>Materialien zur Historischen Sozialwissenschaft.</i> Bd.&nbsp;4. Verlag Böhlau, Wien/Köln 1986, ISBN 3-205-07078-X.</li>
<li>C. Aubrey Dixon, O.B.E./Otto Heilbrunn: <i>Partisanen. Strategie und Taktik des Guerillakrieges</i>. Verlag für Wehrwesen Bernard &amp; Graefe, Frankfurt a.&nbsp;M. / Berlin 1956, Originalausgabe <i>Communist Guerilla Warfare</i>, New York 1954.</li>
<li><a href="Christian_Gerlach_(Historiker)" title="Christian Gerlach (Historiker)">Christian Gerlach</a>: <i>Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944.</i> Hamburger Edition, Hamburg 1999, ISBN 3-930908-54-9.</li>
<li>Emanuel Halicz: <i>Partisan warfare in 19th century Poland. The development of a concept</i>. Übersetzt aus dem Polnischen von Jane Fraser, Odense U.&nbsp;P., Odense 1975, ISBN 87-7492-135-5.</li>
<li><a href="Friedrich_August_Freiherr_von_der_Heydte" title="Friedrich August Freiherr von der Heydte">Friedrich August von der Heydte</a>: <i>Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen.</i> Executive Intelligence Review, Nachrichtenagentur GmbH, Wiesbaden, Neuausgabe 1986, ISBN 3-925725-03-2 (Erstausgabe: Holzner-Verlag, Würzburg 1972).</li>
<li><a href="Heinz_K%C3%BChnrich" title="Heinz Kühnrich">Heinz Kühnrich</a>: <i>Der Partisanenkrieg in Europa 1939–1945</i>. 2. Auflage. Dietz Verlag, Berlin 1968.</li>
<li><a href="Peter_Lieb" title="Peter Lieb">Peter Lieb</a>: <i>Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg? Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44</i>. München 2007, ISBN 3-486-57992-4 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=YOQrCMS2FYkC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=%22Karl+Kitzinger%22&amp;source=gbs_summary_r&amp;cad=0">Google Books</a>).</li>
<li>Peter Lieb: <i>Few Carrots and a Lot of Sticks: German Anti-Partisan Warfare in World War Two</i>. In: Daniel Marston, Carter Malkasian (Hrsg.): <i>Counterinsurgency in modern warfare</i>. Osprey Publishing, New York 2008, ISBN 978-1-84603-281-3, S.&nbsp;70–90.</li>
<li>Charles D. Melson: <i>Kleinkrieg. The German experience with Guerrilla warfare, from Clausewitz to Hitler.</i> Philadelphia, PA (Casemate) 2016, ISBN 978-1-61200-356-6.</li>
<li><a href="Eike_Middeldorf" title="Eike Middeldorf">Eike Middeldorf</a>: <i>Taktik im Russlandfeldzug. Erfahrungen und Folgerungen.</i> 2. Auflage. Darmstadt 1957, Unterkapitel VI.: <i>Bandenkampf</i>, S.&nbsp;231–241.</li>
<li><a href="Herfried_M%C3%BCnkler" title="Herfried Münkler">Herfried Münkler</a> (Hrsg.): <i>Der Partisan. Theorie, Strategie, Gestalt.</i> Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 3-531-12192-8.</li>
<li>Babette Quinkert: <i>Propaganda und Terror in Weißrußland 1941–1944. „Geistige“ Kriegführung gegen Zivilbevölkerung und Partisanen.</i> Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76596-3 (= <i>Krieg in der Geschichte</i>, Bd.&nbsp;45).</li>
<li>Hellmuth Rentsch: <i>Partisanenkampf. Erfahrungen und Lehren</i>. 2. Auflage. Bernard &amp; Graefe Verlag für Wehrwesen, Frankfurt am Main 1962, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/453994733">453994733</a></span>.</li>
<li>Timm C. Richter: <i>„Herrenmensch“ und „Bandit“. Deutsche Kriegsführung und Besatzungspolitik als Kontext des sowjetischen Partisanenkrieges (1941–1944)</i>. Münster 1998, ISBN 3-8258-3680-0, S.&nbsp;65 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=U8yALlPjCLYC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=%22Wehrmachtsbefehlshaber+Ukraine%22&amp;source=gbs_summary_r&amp;cad=0">Google Books</a>).</li>
<li>Johannes Spohr: <i>Die Ukraine 1943/44. Loyalitäten und Gewalt im Kontext der Kriegswende.</i> Metropol, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-600-6, S.&nbsp;213–232, 270–328.</li>
<li>Sebastian Stopper: <i>„Die Strasse ist deutsch.“ Der sowjetische Partisanenkrieg und seine militärische Effizienz. Eine Fallstudie zur Logistik der Wehrmacht im Brjansker Gebiet April bis Juli 1943.</i> In: <i><a href="Vierteljahrshefte_f%C3%BCr_Zeitgeschichte" title="Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte">Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte</a></i>, Bd.&nbsp;59, 2011, ISSN 0042-5702, S.&nbsp;385–411.</li>
<li>Barbara N. Wiesinger: <i>Partisaninnen. Widerstand in Jugoslawien 1941–1945.</i> Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2008, ISBN 3-205-77736-0 (=&nbsp;<i>L’ Homme-Schriften</i>, Bd.&nbsp;17, zugleich <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_Salzburg" title="Universität Salzburg">Universität Salzburg</a> 2005).</li>
<li>Jürg H. Schmid: <i>Die völkerrechtliche Stellung der Partisanen im Kriege</i>. Zürich 1956; Nachdruck: Kraus, Nendeln 1979, ISBN 3-262-00981-4.</li>
<li><a href="Beatrice_Heuser" title="Beatrice Heuser">Beatrice Heuser</a>: <i>Rebellen, Partisanen, Guerilleros. Asymmetrische Kriege von der Antike bis heute.</i> Schöningh, Paderborn [u.&nbsp;a.] 2013, ISBN 978-3-506-77605-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theoretische_Ansätze"><span id="Theoretische_Ans.C3.A4tze"></span>Theoretische Ansätze</h3></div>
<ul><li><a href="Martin_Rink" title="Martin Rink">Martin Rink</a>: <i>Partisan</i>. In: <i><a href="Enzyklop%C3%A4die_der_Neuzeit" title="Enzyklopädie der Neuzeit">Enzyklopädie der Neuzeit</a></i>. Hrsg. von Friedrich Jaeger im Auftrag des <a href="Kulturwissenschaftliches_Institut_Essen" title="Kulturwissenschaftliches Institut Essen">Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen)</a>, Bd.&nbsp;9, Stuttgart / Weimar 2009, Sp. 888&nbsp;f.</li>
<li><i>Die Klassiker des Marxismus-Leninismus über den Partisanenkampf</i>. Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1945, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/574331530">574331530</a></span>.</li>
<li>Günther Georg Klien: <i>Partisanenkampf im Kriegsrecht</i>. Hamburg 1953, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/480491895">480491895</a></span>.</li>
<li><a href="Carl_Schmitt" title="Carl Schmitt">Carl Schmitt</a>: <i><a href="Theorie_des_Partisanen" title="Theorie des Partisanen">Theorie des Partisanen</a>. Zwischenbemerkung zum Begriff des Politischen</i>. Berlin 1963, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/454410115">454410115</a></span> (Neuauflage Berlin 1995, ISBN 3-428-08439-X).</li>
<li><a href="Mao_Zedong" title="Mao Zedong">Mao Tse-tung</a>: <i>Theorie des Guerillakrieges oder Strategie der Dritten Welt</i>. Mit einer Einleitung von <a href="Sebastian_Haffner" title="Sebastian Haffner">Sebastian Haffner</a>. Reinbek bei Hamburg 1966, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/457504056">457504056</a></span> (Neuauflage 1974, ISBN 3-499-10886-0).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterrichtsmaterialien">Unterrichtsmaterialien</h3></div>
<ul><li>Helge Schröder: <i>Der Krieg im Osten und seine Verbrechen. Besatzer, Partisanen und Zivilbevölkerung 1941–1943</i>. Geschichtsunterricht praktisch. Wochenschau-Verlag, Schwalbach am Taunus 2013, ISBN 978-3-89974-881-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Partisans?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Partisan</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Partisan" class="extiw external" title="wikt:Partisan">Wiktionary: Partisan</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.partigiani.de/">Widerstand in Italien unter deutscher Besatzung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.resistance-archive.org/">European Resistance Archive (ERA)</a> Videointerviews mit Partisanen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/17412">Sebastian Stopper: <i>Das Brjansker Gebiet unter der Besatzungsherrschaft der Wehrmacht 1941 bis 1943</i>, Phil. Diss. Humboldt-Universität zu Berlin 2012.</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim Schickel: <i>Guerrilleros, Partisanen. Theorie und Praxis</i>. 2. Auflage. München 1970.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Partisan</i>. In: <a href="Hans-J%C3%BCrgen_Schlochauer" title="Hans-Jürgen Schlochauer">Hans-Jürgen Schlochauer</a> (Hrsg.): <i>Wörterbuch des Völkerrechts</i>. 2., völlig neu bearb. Auflage. de Gruyter, Berlin 1961 (Bd.&nbsp;2: <i>Ibero-Amerikanismus bis Quirin-Fall</i>), ISBN 978-3-11-001031-2.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-5647"><i>Peter Hoeres: Rezension zu: Arnold, Klaus Jochen: Die Wehrmacht und die Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten der Sowjetunion. Kriegsführung und Radikalisierung im „Unternehmen Barbarossa“. Berlin 2004</i></a> <a href="H-Soz-Kult" title="H-Soz-Kult">H-Soz-Kult</a>, 15. März 2005.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll&nbsp;I), Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte, Art.&nbsp;43, 44.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christian_Hartmann_(Historiker)" title="Christian Hartmann (Historiker)">Christian Hartmann</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2004_1_1_hartmann.pdf"><i>Verbrecherischer Krieg – verbrecherische Wehrmacht? Überlegungen zur Struktur des deutschen Ostheeres 1941–1944</i></a> <a href="Vierteljahrshefte_f%C3%BCr_Zeitgeschichte" title="Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte">Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte</a> 2004, S.&nbsp;1–75, S.&nbsp;24&nbsp;ff.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Felix_R%C3%B6mer_(Historiker)" title="Felix Römer (Historiker)">Felix Römer</a>: <i>Im alten Deutschland wäre solcher Befehl nicht möglich gewesen. Rezeption, Adaption und Umsetzung des Kriegsgerichtsbarkeitserlasses im Ostheer 1941/1942</i>, in: <a href="Vierteljahrshefte_f%C3%BCr_Zeitgeschichte" title="Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte">Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte</a> 56 (2008), S.&nbsp;58 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2008_1_3_roemer.pdf">PDF</a>).</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus dem Protokoll Bormanns einer Besprechung von Hitler mit führenden NS-Größen am 16. Juli 1941 im Führerhauptquartier; zitiert nach: <i>„Beherrschen, Verwalten, Ausbeuten“ – Protokoll einer Führerbesprechung</i>. In: <i>Der II. Weltkrieg</i>, Bd.&nbsp;3, <i>Tief im Feindesland</i>. Pawlak-Verlag, 1989, S.&nbsp;372.</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Longerich" title="Peter Longerich">Peter Longerich</a>: <i>Der ungeschriebene Befehl. Hitler und der Weg zur „Endlösung“</i>. München 2001, ISBN 3-492-04295-3, S.&nbsp;102.</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Günther Deschner: <i>Schonungslos Erledigen: Der Partisanenkrieg im Osten</i>. In: <i>Der II. Weltkrieg, Bd.&nbsp;4, Der totale Krieg</i>. Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft, 1989, S.&nbsp;175–178.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Günther Deschner: <i>Schonungslos erledigen – Der Partisanenkrieg im Osten</i>. In: <i>Der II. Weltkrieg</i>, Bd.&nbsp;4, <i>Der totale Krieg</i>. Pawlak-Verlag, 1989, S.&nbsp;179 und 181.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hannes_Heer" title="Hannes Heer">Hannes Heer</a>: <i>Die Logik des Vernichtungskrieges – Wehrmacht und Partisanenkampf</i>. In: Hannes Heer und Klaus Naumann (Hrsg.): <i>Vernichtungskrieg – Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944</i>. 2. Auflage. Hamburger Edition, 1995, S.&nbsp;104–131.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Curilla" title="Wolfgang Curilla">Wolfgang Curilla</a>: <i>Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und Weißrussland 1941–1944</i>. Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 3-506-71787-1, S.&nbsp;742.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Gerlach: <i>Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944.</i> Hamburger Edition, Hamburg 1999, ISBN 3-930908-54-9, S.&nbsp;901 u. S.&nbsp;943–948 zum <i>Unternehmen Hornung</i>, S.&nbsp;902 u. S.&nbsp;948–951 zum <i>Unternehmen Cottbus</i>, das ca. 20.000 Menschen das Leben kostete; <a href="Stefan_Klemp" title="Stefan Klemp">Stefan Klemp</a>: <i>„Nicht ermittelt“. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch.</i> Klartext, Essen 2005, S.&nbsp;38–42.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Curilla: <i>Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und in Weißrussland. 1941–1944</i>. Schöningh, Paderborn 2006, S.&nbsp;726.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">C. Aubrey Dixon, <a href="Otto_Heilbrunn" title="Otto Heilbrunn">Otto Heilbrunn</a>: <i>Partisanen. Strategie und Taktik des Guerillakrieges</i>. Frankfurt a.&nbsp;M. / Berlin, Originalausgabe <i>Communist Guerilla Warfare</i>, 1954</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Davide Rodogno: <i>Fascism’s European Empire: Italian Occupation During the Second World War</i>. Cambridge. Cambridge University Press 2006, ISBN 978-0-521-84515-1, S. 332 f.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. BGH, Urteil vom 28. April 1955 – 3 StR 603/54</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gerhard_Schreiber_(Milit%C3%A4rhistoriker)" title="Gerhard Schreiber (Militärhistoriker)">Gerhard Schreiber</a>: <i>Deutsche Kriegsverbrechen in Italien: Täter – Opfer – Strafverfolgung</i>. München, 1996, S.&nbsp;105.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Artzt, Penner: <i>Geisel- und Partisanentötungen im zweiten Weltkrieg – Hinweise zur rechtlichen Beurteilung.</i> Herausgegeben von der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen in Ludwigsburg, 1968, S.&nbsp;30&nbsp;ff., 57&nbsp;f.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ingo_von_M%C3%BCnch" title="Ingo von Münch">Ingo von Münch</a>: <i>Geschichte vor Gericht. Der Fall Engel</i>. Hamburg 2004, S.&nbsp;50&nbsp;ff.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Günter Gribbohm: <i>Selbst mit einer Repressalquote von zehn zu eins? Über Recht und Unrecht einer Geiseltötung im Zweiten Weltkrieg.</i> Rechtsgeschichte und Rechtsgeschehen, Kleine Schriften Bd.&nbsp;6, 2006, S.&nbsp;29, 32.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Philip W. Blood: <cite style="font-style:italic">Hitler's Bandit Hunters</cite>. Pontomac Books, Dulles 2006, ISBN 978-1-59797-021-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>276</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Partisan&amp;rft.au=Philip+W.+Blood&amp;rft.btitle=Hitler%27s+Bandit+Hunters&amp;rft.date=2006&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9781597970211&amp;rft.pages=276&amp;rft.place=Dulles&amp;rft.pub=Pontomac+Books" style="display:none">&nbsp;</span> (Im Buchtext fälschlich mit 1967 angeführt; Fußnote gibt korrektes Jahr an.)</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/03/5-115-03.php3">BGH, Beschluss vom 17. Juni 2004 – 5 StR 115/03</a> Rdnr. 25, 26</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/03/5-115-03.php3">BGH, Beschluss vom 17. Juni 2004 – 5 StR 115/03</a> Rdnr. 31&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ihr-anwalt-hamburg.de/aktuelle-rechtsprechungen-urteile/stgb/stgb-211-abs-2-toetung-von-partisanen-im-2-weltkrieg.html">BGH, Beschluss vom 25. Oktober 2010 – 1 StR 57/10</a> IV. 1. b)</span>
</li>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4044782-0">4044782-0</a></span> &nbsp;| Anmerkung: <i>Partisanenkrieg, siehe <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4173446-4">4173446-4</a>.</i></div>
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